Publikationen / Studien

«Glasfasernetz Schweiz» hat den Anspruch seine Mitglieder rasch und umfassend auf neue Studien und Publikationen hinzuweisen. Bei Bedarf werden auch Studien durch uns in Auftrag gegeben.
 

April 2012 / The Global Information Technology Report 2012: Living in a Hyperconnected World.

Die Studie zeigt die Auswirkungen, die ICT- und Internet-Infrastruktur auf Wirtschaft, Gesellschaft und Wohlstand eines Landes haben. Sie kommt zum Ergebnis, dass ein um 10% höherer Digitalisierungsgrad eines Landes zu einem um durchschnittlich 0,6 Prozentpunkte höheren Bruttoinlandprodukt pro Kopf, einer um 0,8 Prozentpunkte niedrigeren Arbeitslosenquote und einer um 6,4 Prozentpunkte stärkeren Innovationsneigung führt (Quelle: Booz & Company The Global Information Technology Report 2012: Living in a Hyperconnected World, 2012).

 

11.02.2013 / Studie: Hochbreitbandabdeckung in der Schweiz im europäischen Vergleich.

In Ergänzung der von der EU-Kommission durchgeführten Studie «Broadband Coverage in Europe in 2011» hat Glasfasernetz Schweiz bei Point Topic eine Studie in Auftrag gegeben, um die Hochbreitbandabdeckung in der Schweiz im Vergleich mit der EU zu untersuchen.

Deren zwei Hauptergebnisse lauten (Stand Ende 2011):

Einerseits verfügt die Schweiz bei einer Hochbreitbandschwelle von 30 Megabit pro Sekunde über eine Abdeckung von 92,7 % und befindet sich dabei gemeinsam mit Holland, Belgien und Malta in der Spitzengruppe der EU-Länder. Die hohe Breitbandabdeckung ist dabei nicht auf einzelne urbane Kantone beschränkt, sondern beträgt in allen Kantonen mehr als 75%.

Andererseits bewegt sich die Schweiz punkto Glasfaserabdeckung bis in die Gebäude mit gut 10% erschlossenen Haushalten auf dem EU-Durchschnittsniveau. Besonders erfreulich ist jedoch die hohe Investitionsdynamik der letzten drei Jahre in der Schweiz. Bei den Pro-Kopf-Investitionen in den Ausbau der Glasfasernetze liegt die Schweiz im OECD-Vergleich in der Spitzengruppe.

Grundvoraussetzung für diese Dynamik sind die politischen Rahmenbedingungen, mit denen die notwendigen Investitionsanreize geschaffen werden. Die Studie zeigt, dass sich die Schweiz hier auf dem richtigen Weg befindet. 

 

Dezember 2011 / Studie: Investition und Regulierung bei schnellen Internetzugängen. Ein Vergleich von Deutschland und der Schweiz.

Ende 2011 wurde die Vergleichsanalyse zu Investitionen und regulierungsmodellen präsentiert. Sie wurde im Auftrag von Glasfasernetz Schweiz in Zusammenarbeit mit der Justus-Liebig-Universität Giessen und mit dem Beratungsinstitut Polynomics erstellt. 

Die beiden Autoren, Prof. Dr. Georg Götz (Professor für Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Industrieökonomie, Wettbewerbspolitik und Regulierung, Justus-Liebig-Universität Giessen, DE) und Patrick Zenhäusern (Leiter Bereich Verkehr und Kommunikation im Beratungsinstitut Polynomics, CH), kommen zum Schluss, dass die unterschiedlich starke Investitionstätigkeit in Deutschland und der Schweiz auf die unterschiedlichen Regulierungssysteme zurückzuführen sind. Der Vorsprung der Schweiz beruht auf dem gut funktionierenden Plattformwettbewerb (Glasfaser, Kabel, DSL) und dem Verzicht auf Ex-Ante-Regulierungen. So sind die Konsumenten in der Schweiz bezüglich Breitbanddurchdringung und Glasfasernetz- Anschlüssen deutlich besser bedient als die Konsumenten in Deutschland, wo nur 2% der Wohneinheiten angeschlossen sind. In der Schweiz hingegen sind es 10%. «Glasfasernetz Schweiz» sieht sich durch die Studie in der Überzeugung bestätigt, dass eine Regulierung auf Vorrat nicht zielführend ist.

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Wichtig ist, dass möglichst viele Menschen in der Schweiz Zugang zu schnellem Internet und multimedialen Diensten haben, egal ob sie in der Stadt oder auf dem Land wohnen.
Thomas Hurter
Nationalrat SVP

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