20.12.2011

Dezember 2011 / Studie: Investition und Regulierung bei schnellen Internetzugängen. Ein Vergleich von Deutschland und der Schweiz.

Ende 2011 wurde die Vergleichsanalyse zu Investitionen und regulierungsmodellen präsentiert. Sie wurde im Auftrag von Glasfasernetz Schweiz in Zusammenarbeit mit der Justus-Liebig-Universität Giessen und mit dem Beratungsinstitut Polynomics erstellt. 

Die beiden Autoren, Prof. Dr. Georg Götz (Professor für Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Industrieökonomie, Wettbewerbspolitik und Regulierung, Justus-Liebig-Universität Giessen, DE) und Patrick Zenhäusern (Leiter Bereich Verkehr und Kommunikation im Beratungsinstitut Polynomics, CH), kommen zum Schluss, dass die unterschiedlich starke Investitionstätigkeit in Deutschland und der Schweiz auf die unterschiedlichen Regulierungssysteme zurückzuführen sind. Der Vorsprung der Schweiz beruht auf dem gut funktionierenden Plattformwettbewerb (Glasfaser, Kabel, DSL) und dem Verzicht auf Ex-Ante-Regulierungen. So sind die Konsumenten in der Schweiz bezüglich Breitbanddurchdringung und Glasfasernetz- Anschlüssen deutlich besser bedient als die Konsumenten in Deutschland, wo nur 2% der Wohneinheiten angeschlossen sind. In der Schweiz hingegen sind es 10%. «Glasfasernetz Schweiz» sieht sich durch die Studie in der Überzeugung bestätigt, dass eine Regulierung auf Vorrat nicht zielführend ist.

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Die verbreiteten Technologien (Kuper und Koax) kommen zusehends an ihre technischen Limiten. Die Schweiz braucht dringend mehr Bandbreite – Glasfasernetze sind somit die Investitionen für unsere Zukunft.
Franz Stampfli
Präsident openaxs und Präsident ewb

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