Glasfaser in der Wirtschaft

Wirtschaftliche Bedeutung – Facts and Figures

Mit einer Wertschöpfung von knapp 24,8 Mrd Franken hat der Schweizer ICT-Sektor (Information and Communication Technology) bereits eine höhere Wertschöpfung als die Chemische Industrie mit 21,2 Mrd. Franken und ist beinahe so bedeutend wie das Baugewerbe mit 27,8 Mrd. Franken (Quelle: Digitale Agenda 2020 von economiesuisse/ICT-Switzerland). 

Der Bau eines Hochleistungsnetzes kommt aber keinesfalls nur einer Branche zugute, sondern fördert die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung massiv. Sämtliche heutigen Anwendungen können einerseits um ein Vielfaches schneller und in besserer Qualität angeboten werden (Voice over IP, Videostreaming, Digitales Fernsehen). 

Zudem führt die Einführung einer neuen Technologie immer auch zu einem Innovationsschub. Neue Produkte und Dienstleistungen, zum Beispiel in den Bereichen Telemedizin oder eLearing sind die Folge. Die erwartete wirtschaftliche Bedeutung dieser Anwendungen ist um ein Vielfaches grösser als die Bedeutung der reinen Netzinfrastruktur.

Die Studie «The Global Information Technology Report 2012: Living in a Hyperconnected World» von Booz & Co. kommt zum Ergebnis, dass ein um 10% höherer Digitalisierungsgrad eines Landes zu einem um durchschnittlich 0,6 Prozentpunkte höheren Bruttoinlandprodukt pro Kopf, einer um 0,8 Prozentpunkte niedrigeren Arbeitslosenquote und einer um 6,4% stärkeren Innovationsneigung führt. 

Der Aufbau eines Glasfasernetzes in der Schweiz ist somit von entscheidender Bedeutung für den Wirtschaftsstandort. Die Chance eines raschen und volkwirtschaftlich koordinierten Auf- und Ausbaus der Glasfaserinfrastruktur gilt es unbedingt zu nutzen.


Die verbreiteten Technologien (Kuper und Koax) kommen zusehends an ihre technischen Limiten. Die Schweiz braucht dringend mehr Bandbreite – Glasfasernetze sind somit die Investitionen für unsere Zukunft.
Franz Stampfli
Präsident openaxs und Präsident ewb

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