Glasfaser und Politik

Politik – schafft wichtige Rahmenbedingungen

Im Rahmen der Revision des Fernmeldegesetzes von 2007 wurde die Regulierung der Glasfasertechnologie diskutiert. Die Politik entschied sich bewusst gegen eine Regulierung um die Investitionen in die neue Technologie nicht zu erschweren.

Die investierenden Unternehmen haben sich in der Folge an einem Runden Tisch mit anderen Telekommunikationsanbietern und den Hauseigentümern unter Leitung des Präsidenten der ComCom Kommunikationskommission des Bundes auf das Mehrfasern-Modell und auf entsprechende technische Ausbaustandards geeinigt.

Die damalige Beschränkung der Regulierung auf das Kupfernetz und das Ermöglichen einer Branchenlösung erwiesen sich als richtig: Der Glasfaserausbau erfolgt in der Schweiz– im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern – ohne Steuergelder.

Bei den Pro-Kopf-Investitionen liegt die Schweiz dennoch auf Rang vier der OECD-Staaten (Quelle: OECD, Juli 2011). Das ehrgeizige Ziel, bis 2015 einen Drittel der Haushalte mit Glasfaseranschluss zu versehen, sollte erreicht werden. Denn die Energieversorgungsunternehmen und die Swisscom investieren grosse Summen in den Netzaufbau – alleine und in Kooperationen.

Damit die hohe Investitionsdynamik erhalten bleibt, sind die investierenden Unternehmen auf Planungssicherheit und damit auf langfristig angelegte Rahmenbedingungen - insbesondere auch in der Reguliserung - angewiesen. Dafür engagiert sich «Glasfasernetz Schweiz».


Gerade für Randregionen ist eine gut funktionierende Infrastruktur von existenzieller Bedeutung, und da gehören Glasfasernetze dazu.
Martin Landolt
Nationalrat BDP

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